Brennpunkt ENERGIE in Kommunen

Häufig gestellte Fragen! Was ist zu tun? Was bietet SAENA an?

Mit diesem Überblick für Kommunen wollen wir kompakt und klar zeigen, wo und wie Klimaschutz und Senkung des eigenen Energieverbrauchs möglich sind. Dekarbonisierung trägt nicht nur dazu bei, klimaschädliche Gase zu reduzieren, sondern auch die Kosten und Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern.

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Wir möchten den Anteil an erneuerbarer Eigenstromerzeugung in unseren kommunalen Gebäuden erhöhen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Für die Eigenstromerzeugung aus erneuerbaren Energien kommt zunächst Energie aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse in Betracht. Dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) folgend gilt für erneuerbaren Strom zur Eigenversorgung insbesondere:

  • Er darf nicht durch ein (öffentliches) Netz geleitet werden.
  • Er muss in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang verbraucht werden. Größere Windenergie- und Biomasseanlagen scheiden daher meist aus – der unmittelbare räumliche Zusammenhangs ist hier meist nicht gegeben.
  • Betreiber der Anlage und Strom-Verbraucher müssen personenidentisch sein.

Einen guten Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der Eigenversorgung gibt der „Leitfaden zur Eigenversorgung“ der Bundesnetzagentur.

Eine gute Eigenversorgung ist häufig mit Hilfe einer Photovoltaikanlage möglich. Bei der Planung solcher Anlagen ist die Maximierung des Eigenstromverbrauchs anzustreben. Hierzu ist die Sektorenkopplung heute der wichtigste Ansatzpunkt - z.B. Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpen, Einsatz von Solarstromspeichern oder die Bereitstellung von Ladestrom für den eigenen Fuhrpark. Intelligente Energiemanagementsysteme helfen dabei, den Eigenstromverbrauch weiter zu erhöhen. Mit dem Ertragsrechner des SAENA-Solarkatasters können solche Überlegungen und das Photovoltaikpotenzial überschlägig berechnet werden.

Wir möchten Heizungsanlage unserer Schule modernisieren. Wie kann uns die SAENA dabei unterstützen?

Unsere Fachexperten helfen gern im Rahmen einer Fachberatung. Für eine zielführende Beratung unterstützen Sie uns mit: 

  • Verbrauchsdaten und Angaben zur energetischen Qualität der Gebäudehülle (Dämmung, Fenster, etc.)
  • Angaben zu Wärmeverteil- und Übergabesystemen sowie der infrastrukturellen Gegebenheiten

Daraus können im Rahmen der Beratung erste Überlegungen für ein zukunftsgerechtes Heizungssystem ableiten. Im Ergebnis können mit definierten Planungsanforderungen (z.B. detaillierte Bedarfsdefinition für Grundlagen- und Bedarfsermittlung, Variantenbetrachtung mit Lebenszykluskosten etc.) in Abstimmung mit Liegenschaftsamt und Nutzervertretern eine Planung und Umsetzung einer neuen Heizungsanlage anstoßen.

Eine zukunftsfähige Heizungsanlage setzt die Einbindung von erneuerbaren Energien bzw. die unterstützende Eigenstromerzeugung für die Variantenbetrachtung voraus.

Die frühzeitige Einbindung des kommunalen Energiemanagers sichert später den bedarfsgerechten und effizienten Anlagenbetrieb ab. Falls es noch kein Energiemanagement in der Kommune gibt, können die Hilfestellungen der SAENA zum Energiemanagement genutzt werden.

Wie können wir unsere Energiekosten langfristig reduzieren und CO2 einsparen?

Ansprechpartner

Antje Fritzsche

Kommunaler Klimaschutz
Kirchen

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3173 anrufen

Nadine Baltuttis

Kommunaler Klimaschutz
Mobilität

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3180 anrufen

Teresa Behm

Kommunales Energiemanagement

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3176 anrufen

Maria Binder

Kommunaler Klimaschutz

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910 -3188 anrufen

Gregor Hillebrand-Kandzia

Kommunales Energiemanagement

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3192 anrufen

Tobias Kade

Kommunales Energiemanagement

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3196 anrufen

Thomas Langenhan

Kommunales Energiemanagement
Erneuerbare Energien
Zukunftsfähige Energieversorgung

E-Mail schreiben Jetzt 0341 70292-3191 anrufen

Armin Verch

Kommunales Energiemanagement

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3199 anrufen

Björn Wagner

Kommunaler Klimaschutz
Effiziente Mobilität

E-Mail schreiben Jetzt 0351 4910-3169 anrufen

Kommunales Energiemanagement ist die wirtschaftlichste Art, um Kosten, Energieverbrauch und CO2-Emissionen beim Betrieb der kommunalen Liegenschaften einzusparen. Nach vorliegenden Projektergebnissen der SAENA können hier üblicherweise 10 bis 30 Prozent durch rein organisatorische Maßnahmen und ohne Investitionen eingespart werden.

Mit dem Online-Portal „Kom.EMS“ steht allen sächsischen Kommunen ein bewährter und praxiserprobter Fahrplan für die systematische Einführung und Verstetigung eines Energiemanagements kostenfrei zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt die SAENA sächsische Kommunen durch Initialberatungen, Projekte, Workshops und Schulungen dabei, Energiemanagement aufzubauen und langfristig zu etablieren. Eine Förderung ist derzeit über Sächsische Landesmittel und die Kommunalrichtlinie des Bundes möglich.

Zudem bietet das Energiemanagement durch den Aufbau einer fundierten Datenbasis eine optimale Grundlage für Investitionen in mehr Energieeffizienz und eine zukunftsfähige Energieversorgung kommunaler Gebäude.

Systematische Instrumente und Netzwerke für ein erfolgreiches kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement

  • erste Einschätzung Handlungspotential Energiemanagement & Klimaschutz
  • Bsp.: Effiziente Mobilität, Energiedatenerfassung, Einführung Energiecontrolling, Einstieg Kommunales Energiemanagement
  • Konkrete Beratung mit Fokus schnell realisierbare Maßnahmenumsetzung
  • Förderung: Sächsische Landesmittel, Kommunalrichtlinie des Bundes
  • umsetzungsorientierter Managementprozess zu den Themen Energie und Klimaschutz in allen kommunalen Handlungsfeldern
  • eea erfasst, bewertet, plant, und steuert die Energie- und Klimaschutzaktivitäten einer Kommune
  • Förderung: voraussichtlich EFRE 2022-2027
  • Entscheidungsgrundlagen und Planungshilfen für strategische Energie- und Klimaschutzanstrengungen, Fokus Wärme/Kälte, Mobilität, Abfall möglich
  • Umsetzungsunterstützung durch Klimaschutzmanagement
  • Vorbereitung Treibhausgasminderungsinvestitionen einschl. Vorplanung
  • Netzwerkmanagement und Koordination
  • Förderung: Kommunalrichtlinie des Bundes
  • energetische Sanierung von Gebäuden und Anlagentechnik (Qualität der Gebäudehülle, Effizienz der Bestandsheizung, Wärmeverteilung und -übergabe)
  • Einsatz zukunftsfähiger Heizsysteme unter Einbindung erneuerbarer Energien sowie Errichtung von Gebäudenetzen oder Anschluss an bestehende Gebäude- oder Wärmenetze
  • Sanierung Außen- und Innenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen, Sanierung sowie Nachrüstung von RLT-Anlagen
  • E-Lastenfahrräder, Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
  • Abfallwirtschaft, Abwasserbewirtschaftung und Trinkwasserversorgung, effiziente Rechenzentren
  • Förderung: Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG NWG bei BAFA und KfW, Kommunalrichtlinie des Bundes, E-Lastenfahrrad-Richtlinie

Unsere Angebote für Sie!

  • Für die Beantwortung Ihrer persönlichen Fragen in den Themenfeldern Energie und Klimaschutz nutzen Sie gern unsere kostenfreien Informations- und Beratungsangebote. Einen ersten Einstieg ermöglicht Ihnen unsere Webseite.
  • Zudem stehen Ihnen unsere Fachexperten gern für eine Initial-, Fach- und Fördermittelberatung zur Verfügung - per Telefon, E-Mail, Online oder auch persönlich in unseren Beratungsräumen.
  • Mit unseren Veranstaltungen bereiten wir energie- und klimaschutzrelevante Themenstellungen gemeinsam mit unseren Partnern für Sie auf.
  • Auch unsere Infothek mit einer Vielzahl an Broschüren, Kurzfilmen und Vorträgen soll Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Unsere thematischen Newsletter halten Sie auf dem aktuellen Stand.
  • Im Netzwerk Energie-Experten Sachsen finden Sie Fachleute und kompetente Partner aus den Bereichen Energieberatung, Handwerk, Energieeffizienz oder Erneuerbare Energien. Gute Praxisbeispiele verschiedener energie- und klimaschutzrelevanter Themengebiete ergänzen unser Portfolio und geben einen Einblick in die Energieaktivitäten in Sachsen.