Energiekennzahlen

Die SAENA setzt sich für energetisch optimierte öffentliche Beleuchtung ein.

Energiekennwerte und Rechentool

Die SAENA hat Empfehlungen zu Energiekennwerten für die Straßenbeleuchtung entwickelt. Die Empfehlungen richten sich an die Entscheidungsträger in Städten und Gemeinden sowie an Betreiber und Planer von öffentlichen Beleuchtungsanlagen.

Kern ist die Festlegung von Energie-Grenzwerten sowie -Zielwerten hinsichtlich der streckenspezifischen Anschlussleistung und dem streckenspezifischen Verbrauch pro Jahr. Die Kennwerte sind gleichermaßen anwendbar für Neubau-, Ersatzbau- oder Sanierungsmaßnahmen.

Ergänzend zu den Empfehlungen wurde ein Rechentool entwickelt. Damit lassen sich die Grenz- und Zielwerte ganz einfach ermitteln.

Grenzwerte als Mindestziel, Zielwerte als Optimum

Die Grenzwerte stellen Werte dar, die in der Regel mindestens erreicht werden können. Die Zielwerte sind demgegenüber als Hinweis zu verstehen, welche Werte durch eine optimale Planung und den Einsatz besonders energieeffizienter Technik in Verbindung mit einer bedarfsgerechten Beleuchtungssteuerung erreicht werden können.

Unabhängkeit von DIN EN 13201

Die Energiekennwerte sind unabhängig von empfohlenen Beleuchtungsniveaus nach DIN EN 13201 entsprechend der Straßenkategorien anwendbar. Die Festlegung der Gütekennwerte fällt somit ausdrücklich in den Bereich der für die Beleuchtung Verantwortlichen.

Stand der Technik

Diese Empfehlung spiegelt den derzeitigen Stand der Technik wider. Grundlage waren empirische Daten, Veröffentlichungen und Berechnungen.

Geltungsbereich der Empfehlungen

Die vorliegenden Energiekennwerte sind unabhängig von den empfohlenen Beleuchtungsniveaus der nach DIN EN 13201 definierten Beleuchtungsklassen für Straßenbreiten bis 10 m anwendbar. Es ist dabei unerheblich, ob eine Auslegung nach Beleuchtungsstärke oder Leuchtdichte erfolgt.