Wissenswertes zu Lärm aus Energieanlagen

Lärmschutz für neue Energien

Vorträge und Leitfaden im Internet

Die Energiewende in Deutschland hat die Nutzung neuer Technologien und erneuerbarer Energiequellen deutlich verstärkt. Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und Windenergieanlagen erzeugen Geräusche, die für die betroffene Nachbarschaft störend wirken können. Unter dem Motto „Lärmschutz für neue Energien“ widmete sich das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie diesem Thema in einer Fachtagung in Dresden. Rund 70 Teilnehmer aus Ingenieur- und Beratungsbüros, aus Behörden in Sachsen und aus anderen Bundesländern diskutierten Wege, um Schutz vor störenden Geräuschen zu gewährleisten.

Schwerpunkte waren der Stand der Lärmminderungstechnik für Geräte und Anlagen, die wohngebietsnah zum Einsatz kommen und die schalltechnisch besonders relevant sind sowie die Besonderheiten des Schallimmissionsschutzes beim Betrieb in Wohngebieten. Es wurde der Frage nachgegangen, ob die gegenwärtigen Regelungen zur Gewährleistung des Schallschutzes hierfür geeignet und ausreichend sind. Einen wichtigen Lösungsansatz liefert der „Leitfaden für die Verbesserung des Schutzes gegen Lärm bei stationären Geräten (Klimageräte, Kühlgeräte, Lüftungsgeräte, Luft-Wärme-Pumpen und Mini-Blockheizkraftwerke)“, der von der Umweltministerkonferenz (UMK) u.a. den Bauministerien, den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern zur Anwendung empfohlen wird. Die Vorträge der Veranstaltung und der LAI-Leitfaden sind im Internet verfügbar.