Gebäudetechnik

Die Anlagentechnik soll effizient die Nutzungsbedingungen im Gebäude sichern. Das ideale System für alle Fälle gibt es nicht.

Heizkreisverteiler in einem Gebäude Heizkreisverteiler in einem Gebäude
  • Wärmeversorgung

Die Ermittlung des Heizwärmebedarfs bildet die Grundlage. Nach einer Variantenuntersuchung kann an Hand der Kapazitäten, des eigenen Anspruchs und der Wirtschaftlichkeit ein geeignetes Heizsystem gewählt werden. Zunehmend werden Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien bzw. zur Kraft-Wärme-Kopplung einbezogen. Für die optimale Wärmeverteilung, damit auch die Effizienz des Gesamtsystems, ist der Hydraulische Abgleich - die fachgerechte Einregulierung der Heizungsanlage - unerlässlich.

  • Brauchwassererwärmung

Mehr als 10 Prozent der in den Haushalten aufgewendeten Energie wird zur Bereitstellung von Warmwasser benötigt. Moderne, energieeffiziente Anlagen können mit Hilfe einer intelligenten Steuerung der Pumpen unnötige Wärme- und Energieverluste vermindern. Am Markt gibt es zur klassischen Warmwasserbereitung mit der Heizungsanlage Alternativen wie Solarthermie oder Brauchwasserwärmepumpen bzw. Direkterwärmung betrieben mit selbsterzeugtem mit PV-Strom.

Lüftungsverteilleitung in der Unterdecke Lüftungsverteilleitung in der Unterdecke
  • Komfortlüftung

Eine optimal geplante Anlage liefert stets gute Luftqualität und beugt durch den Abtransport erhöhter Luftfeuchtigkeit der Schimmelbildung vor. Die Luftvolumenströme der Lüftungsanlage sollten so gering sein, dass keine Luftbewegung, Zugluft oder Strömungsgeräusche wahrnehmbar sind. Dabei bleibt die Temperatur konstant und die Luftqualität stets auf einem hohen Niveau. Der Anlage kann im Bereich der Frischluftzufuhr ein Erdwärmetauscher vorgeschaltet werden.

Im Winter wird so die Frischluft über das Erdreich vorgewärmt. Im Sommer dreht sich dieses Prinzip um und es erfolgt eine Vorkühlung.

  • Beleuchtung Großraumbüro

    Der Einsatz energieeffizienter Beleuchtungssysteme in Verbindung mit einer intelligenten Nutzung des Tageslichts gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mittlerweile werden knapp 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an elektrischer Energie für die Erzeugung künstlichen Lichts verbraucht, Tendenz steigend.