Gebäudekonzepte

Bürogebäude in Dresden

Einen zentralen Ansatz zur Steigerung der Energieeffizienz bietet die energetische Optimierung von Gebäuden. Seit mehreren Jahren wird an der Entwicklung von Gebäuden mit geringem Energiebedarf geforscht. Es wurde erkannt, wie bedeutend der Wärmeschutz für Erfolge bei der Energieeinsparung ist.

Ein Konzept, das sich bereits seit 1990 bewährt hat, ist die Umsetzung eines Gebäudes als Passivhaus. Dabei wird durch Minimierung der Wärmeverluste, durch Nutzung passiver solarer Einstrahlung und die Realisierung effizienter Haustechnik der Restenergiebedarf so gering wie möglich gehalten. Dieses Gebäudekonzept wird auch sehr erfolgreich bei Bestandsgebäuden unter dem Begriff Sanierung mit Passivhauskomponenten angewendet.

Als Solarthermiehaus bezeichnet die SAENA Gebäude, die zu einem überwiegenden Anteil aus solarthermischen Quellen unter Zuhilfenahme saisonaler Speicher beheizt werden. Dabei liegt hier das Augenmerk nicht auf der weitgehenden Reduktion des Heizwärmebedarfs, wie beim Passivhauskonzept, sondern auf einer Maximierung der Ausnutzung der sommerlichen Wärmeüberschüsse.

Beide Gebäudekonzepte können ebenfalls als KfW-Effizienzhaus umgesetzt werden. Als Grundlage gelten die Werte der Energieeinsparverordnung (EnEV), die für eine angestrebte Förderung unterschritten werden müssen.