Integriertes Managementsystem

Zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001 sind seit Jahren in vielen Unternehmen vorhanden, gleichzeitig lässt sich eine steigende Zahl von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001 beobachten.

Möchte ein Unternehmen ein Energiemanagement einführen, kann es auf vorhandene Strukturen eines Qualitätsmanagements aufbauen, was den Bearbeitungsaufwand signifikant verringert.

SAENA hat zusammen mit der Professur für Integrierte Managementsysteme der Hochschule Zittau/Görlitz einen Handlungsleitfaden erarbeitet, welcher den Unternehmen anhand von 5 Paketen die Integration eines Energiemanagementsystems in bestehende Strukturen erläutert.

Ähnliche Vorgänge, wie Verpflichtungserklärungen, eine Risiko- und Chancenanalyse, oder interne Audits werden zusammengefasst und fortan in der Befolgung und Überprüfung als Einheit behandelt. Mit angepassten Dokumentvorlagen und Tabellen wird der Bearbeitungsaufwand zusätzlich reduziert.

Die Nutzung von Synergieeffekten ist das Hauptaugenmerk der Handreichung. Dabei werden folgende Fragen besonders betrachtet:

  • Welche Schnittstellen zwischen Qualitäts- und Energiemanagementsystem sowie SAENA's erster Handlungshilfe zur Schaffung solcher Strukturen sind bereits vorhanden?
  • Wie können sie genutzt werden?
  • Welches Managementsystem hat wann Priorität?  
  • Bei welchen Arbeitsschritten müssen die Systeme getrennt betrachtet werden?

Der Schwerpunkt bei der Integration eines Energiemanagementsystems in bestehende Managementstrukturen ist, dass die Energieeffizienz nicht an Stellenwert verlieren darf.

Die Handlungshilfe für ein integriertes Managementsystem steht auf dieser Seite kostenlos zum Download zur Verfügung.