Initialberatung - EU-Projekt IEC-SME

Das Projekt IEC-SME (Improving Energy Competence in Small and Medium Enterprises) hat die Erhöhung der Energieeffizienz-Kompetenz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) verfolgt. Es zielte vor allem auf die Ebene der Initialberatung ab, die in Unternehmen ein sinnvoller Einstieg zur Auseinandersetzung mit Einsparpotenzialen ist. Energiekompetenz wird bereits in einem ersten Schritt durch eine Unternehmensanalyse vermittelt. Sie ermöglicht weitere Schritte einer detaillierten Beratung, nachdem die energierelevanten Bereiche ermittelt worden sind. Sächsische Unternehmen sollten für die Thematik Energieeffizienz stärker sensibilisiert werden. Hierzu gehörte das Erkennen der Einsatzmöglichkeiten für Wärmerückgewinnung und erneuerbare Energiequellen sowie die Analyse aller relevanten Unternehmensbereiche bzw. -prozesse, um Einsparpotenziale aufzudecken.

Die 21 Projektteilnehmer aus 6 EU-Ländern brachten unterschiedliche Erfahrungen aus dem Bereich der gewerblichen Energieeffizienz ein. In Sachsen wurden die Aktivitäten mit bereits laufenden aktuellen Projekten wie dem Sächsischen Gewerbeenergiepass koordiniert. Ein weiteres zentrales Element im Projekt war der Aufbau eines europäischen Energie-Benchmarking-Systems: durch einen Vergleich mit anderen Unternehmen sollten Firmen ihre Stärken oder Schwächen bezüglich der Energieeffizienz und mögliche Verbesserungsmaßnahmen erkennen.

Ziel des Projektes war es, eine Standardprozedur für die Initialberatung aufzustellen, die EU-weit anwendbar und sowohl praxistauglich, nachhaltig als auch effizient ist. Hierzu wurde an der TU Chemnitz eine mehrsprachige webbasierte Datenbank entwickelt, über welche Datenerfassungen und Auswertungen der Firmenergebnisse erfolgten.