Ideenwettbewerb CLIMATIC TOWN

Bis zum 30. Oktober 2017 können sich Gemeinden, Städte, Landkreise sowie kommunale Eigen- und Regiebetriebe der Landkreise Bautzen und Görlitz mit Projektideen zur Steigerung der kommunalen Energieeffizienz bewerben. Aus den eingereichten Projektideen werden mind. 3 Projekte ausgewählt und mit insgesamt rund 150.000 EUR zweckgebunden bei konzeptionellen Untersuchungen unterstützt. Die Anmeldung beginnt jetzt! Hier finden Sie die entsprechenden Antragsunterlagen.

Hinweis zum Wettbewerbsverfahren

Im Rahmen der Projektprüfung wurde durch die zuständige Prüfstelle mitgeteilt, dass durch die besondere Spezifik der EU Förderregularien die direkte Beauftragung einer Gemeinde, Stadt, Landkreis oder kommunalen Eigen- und Regiebetriebs ggfs. nicht möglich ist. 

In diesem Fall würde für die ausgewählten Projekte eine direkte Beauftragung der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Büros/ Freiberufler durch die SAENA erfolgen.

Ziel des Projekts

Die gesuchten Projekte zur Sanierung kommunaler Objekte müssen zu einer Minderung der CO2-Emissionen und einer Steigerung der Energieeffizienz führen. Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit bzw. Umsetzbarkeit ist in den Bewerbungsunterlagen kurz darzulegen. Gesucht sind innovative Ansätze, deren Realisierungschancen als hoch eingeschätzt werden können.

Die ausgesuchten Projekte werden mit max. 50.000€ pro Projekt zweckgebunden bei konzeptionellen Untersuchungen unterstützt. Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH übernimmt zu 100% die Kosten für die Erstellung der Konzepte, Machbarkeitsanalysen oder Studien.

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme sind alle Gemeinden, Städte, Landkreise sowie alle kommunale Eigen- und Regiebetriebe der Landkreise Bautzen und Görlitz aufgerufen. Die Anzahl der eingereichten Projektideen pro Kommune ist nicht begrenzt.

Für die Einreichung zugelassen sind kommunale Objekte, d. h. beispielsweise Gebäude, Flächen oder Infrastruktur im Eigentum einer Kommune.

Objekte im Eigentum von Privatpersonen oder Unternehmen sind nicht zugelassen.

Eingereichte Projekte können z.B. beinhalten:

-        energetische Ertüchtigung von kommunalen Gebäuden und      Anlagentechnik, Infrastruktur sowie Quartieren, Flächen

-        Schaffung von effizienten, CO2-armen bzw. CO2-freien      Energieversorgungslösungen

-        infrastrukturelle Integration von Elektromobilität

Auswahlverfahren

Die eingereichten Projektideen werden anhand des Kriterienkataloges (siehe Bereich Dokumente zum Download) von einer Fachjury bewertet. Daraus werden mindestens 3 Projekte ausgewählt.

Im Ergebnis der Juryentscheidung wird zwischen den ausgewählten Kommunen und der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH ein Vertrag abgeschlossen. Die Kommune kann zur Erfüllung des Vertrages externe, fachlich geeignete Freiberufler als Sachverständige hinzuziehen.

Zeitplan

Aufrufbeginn:                                                  10.08.2017

Informationsveranstaltung:                             14.09.2017

Abgabefrist für die Bewerbungsunterlagen:   30.10.2017

Auswahlentscheidung bis:                              30.11.2017

Vertragsabschluss:                                         31.01.2018

Fertigstellung der Konzeptuntersuchung:      31.07.2018

Einreichen der Bewerbungsunterlagen

Die Projektidee ist zu richten an:

Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH

Pirnaische Straße 9

01069 Dresden

Die Unterlagen sind in doppeltem Umschlag einzureichen, der innere, verschlossene Umschlag, der die einzureichenden Unterlagen enthält, muss mit dem Aufkleber für Antragsunterlagen (siehe Dokumente zum Download) versehen werden.

Ablauf der Einreichungsfrist: 30.10.2017, 12:00 Uhr Posteingang Sächsische Energieagentur Saena GmbH

Kontakt

Fragen zum Ideenwettbewerb sollen bitte ausschließlich per E-Mail an info@saena.de oder Fax (0351 4910 3155) gestellt werden. Alle Antworten werden zum selbstständigen Nachlesen auf dieser Internetseite eingestellt.

FAQ's

Kann ein kommunales Unternehmen mit der Rechtsform GmbH und der Kommune als 100 %-iger Gesellschafter als Bewerber auftreten?

Nein. An diesem Wettbewerb können nur Eigen- und Regiebetriebe der Kommune teilnehmen. Ein Unternehmen mit der Rechtsform GmbH besitzt eine Rechtspersönlichkeit und kann damit über seine Tätigkeit ohne Zustimmung der Kommune entscheiden. Diese Unternehmen können nicht am Wettbewerb teilnehmen. 

Unter III.2 soll eine verbindliche Kostenschätzung des Konzeptes eingereicht werden. Was ist mit verbindlich gemeint? Verbindliche Angebote der Konzeptersteller liegen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Die Angabe der Kosten ist für die Bewertung des Projektantrages erforderlich. Die Erstellung des Konzeptes soll im angegeben Kostenrahmen erfolgen.

Unter 5. Konzept soll die technisch/wirtschaftliche Machbarkeit nachgewiesen werden. Wie soll eine technisch/wirtschaftliche Machbarkeit „vollständig nachgewiesen“ werden, wenn die Machbarkeitsstudie erst mit dem Preisgeld beauftragt werden soll?

Auf welche Art und in welcher Tiefe die technisch/ wirtschaftliche Machbarkeit der Projektidee mit der Projektskizze nachgewiesen wird stellt eine Aufgabe dar, die durch den Einreichenden zu beantworten ist. Auf Grund der sehr offenen Gestaltung des Aufrufes ist es nicht sinnvoll möglich, für die Gestaltung genannten Nachweises feste Regularien vorzugeben. Vielmehr ist es vom jeweiligen Projekt abhängig, welche Form zum Nachweis der technisch/ wirtschaftlichen Machbarkeit gewählt wird.

Ein wesentliches Bewertungskriterium der eingereichten Projektskizzen ist eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit in einem überschaubaren Zeithorizont. Hierzu gehört u.a. die Absicherung der Gesamtfinanzierung für das Projekt durch den Einreicher.

Innerhalb des Konzeptes könnten dann z.B. detailliertere Untersuchungen mit dem Ziel der technischen und wirtschaftlichen Optimierung der Projektidee erfolgen.

Wie kann bei einem leerstehendem Gebäude die CO2-Minderunge nachgewiesen werden, wenn zurzeit keine CO2-Emissionen entstehen?

Die Minderung der CO2 Emissionen ist rechnerisch nachzuweisen. In dem Fall, dass es sich um ein leerstehendes Gebäude handelt, bei dem keine CO2 Emissionen messbar oder nachweisbar sind, ist auf ein handelsübriges Standardsystem zurückzugreifen. So kann z.B. eine Verbesserung zwischen der geplanten/gewünschten energieeffizienten Anlage und einer Standardlösung als Berechnungsgrundlage genommen werden.

Kann bei einem Projekt, welches noch in Planung ist, über dieses Projekt eine externe Untersuchung der Energieeffizienz bzw. ein zweiter Energiekonzept finanziert werden?

Alle Anträge, die zu einer Minderung der CO2 Emissionen, einer Steigerung der Energieeffizienz, sowie einer Steigerung der Nutzung Erneuerbaren Energien bei kommunalen Objekten im Fördergebiet werden betrachtet. Anhand des Kriterienkatalogs werden sie bewertet und die besten Projekte werden finanziell unterstützt. Über die Punkteerteilung entscheidet die Jury.

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