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Beim Endenergieverbrauch in Deutschland sind in den unterschiedlichen Sektoren erhebliche Veränderungen zu beobachten. Der Endenergieverbrauch der privaten Haushalte ist bis 2005 gestiegen, anschließend wieder leicht gesunken. Im Jahr 2009 betrug er 28,7 Prozent. Damit ist der Anteil des Verkehrs (29,2 Prozent) nur geringfügig höher und der Anteil der Industrie (26,0 Prozent) sogar niedriger. Aufgrund des milden Winters 2006/2007, der steigenden Energiepreise und des Anstiegs der Gebäudeenergieeffizienz waren 2005 bis 2009 hohe Einsparquoten in den Bereichen Erdgas (9,5 Prozent) und Erdöl (2,8 Prozent) zu verzeichnen. Der Stromverbrauch der privaten Haushalte ist jedoch seit 1990 um rund 21 Prozent gestiegen. Hauptgründe dafür sind die zunehmende Anzahl der Haushalte und der durchschnittlichen Wohnfläche durch einen immer größeren Anteil an 1- und 2-Personen-Haushalten sowie die starke Zunahme bei der Ausstattung mit Elektrogeräten. Diese finden in nahezu allen Lebensbereichen des privaten Haushalts Anwendung und steigern durch eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten erheblich den Wohn- und Lebenskomfort. 

Zwischen der Ausstattung und Anwendung elektronischer Gebrauchsgegenstände sollte ein Gleichgewicht sein, um so einen verhältnismäßigen Energieverbrauch zu erzielen.

Haushalte hatten im Jahr 2009 einen Anteil von 28,8 Prozent am Gesamtstromverbrauch in Deutschland. Nahezu 80 Prozent des Haushaltsstroms verbrauchen elektrische Geräte für Heizung und Warmwasser, zum Kühlen und Gefrieren, Waschen, Kochen, Fernsehen, die Unterhaltungselektronik und Beleuchtung. Ergänzt wird der durchschnittliche Stromverbrauch in Haushalten durch unterschiedliche Elektrokleingeräte wie Kaffeemaschinen, Staubsauger oder Bügeleisen. Obwohl diese Geräte eher selten und recht kurzzeitig betrieben werden, verursachen sie dennoch nahezu 12 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt. Die weiteren 8 Prozent entfallen auf eine Vielzahl unterschiedlichster Elektrokleinstgeräte wie Radiowecker, elektrische Zahnbürsten, Uhren oder Telefon.

Oftmals werden Strom- und Energieeinsparungen mit erheblichen Komfortverlusten, Umstellungen und Einschränkungen verbunden. Die Motivation, sich im eigenen Haushalt auf die Suche des schlafenden Riesen "Energieverbrauch" zu begeben, wird dadurch gedämpft. Dabei lassen sich allein beim Stromverbrauch 25 Prozent Einsparung ohne Komfort- verluste erreichen.

Die Energiespartipps zeigen, wie durch bewusstes Nutzungsverhalten und ohne Komforteinbußen, der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden kann. Oftmals sind es tatsächlich kleine Handgriffe, die schnell erledigt sind und dennoch große Wirkung zeigen. Neben dem bewussten Nutzerverhalten trägt auch der Einsatz energiesparender Geräte, also die Steigerung der Energieeffizienz, maßgeblich dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. Energieeffizienz rechnet sich - für Ihren Geldbeutel und für unsere Umwelt.

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