Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Festbetragsförderung der Förderrichtlinie "EnergieEnergie ist eine physikalische Zustandsgröße. Das üblichste Formelzeichen ist E, jedoch werden für verschiedene Formen der Energie zum Teil auch andere Buchstaben verwendet. Ihre SI-Einheit ist das Joule. Energie bedeutet in der Physik die im System gespeicherte Arbeit oder die Fähigkeit des Systems, Arbeit zu verrichten. Dabei wird der Unterschied zu einem Referenz-Zustand (Energie-Nullniveau) betrachtet. Die Energie kann in verschiedenen Energieformen auftreten, beispielsweise mechanisch, thermisch, etc. und Klimaschutz" (EuK/2007) des Freistaates Sachsen:
Allgemeine Fragen zur Förderung
Ihre allgemeinen Fragen zur Förderung beantworten Ihnen gerne die Sächsische Aufbaubank - Förderbank- (SAB). Nutzen Sie dazu bitte deren FAQ.
Technische Fragen zum Fördertatbestand PassivhausBaukonzept, das zwei Grundprinzipien der Passivhausbauweise vereint: Wärmeverluste zu vermeiden und freie Wärmegewinne zu optimieren. Ein Passivhaus besitzt kein konventionelles Heiz- bzw. Klimatisierungssystem. Im Inneren werden vorhandene Energiequellen (z.B. einfallende Sonnenenergie, Körperwärme und Abwärme von Elektrogeräten) zur passiven Erwärmung genutzt. Charakteristisch sind die Ausrichtung großer Fensterfronten nach Süden und ein kompakter Baukörper des Gebäudes. Passivhäuser erreichen hohe Energieeinsparungen durch eine stark wärmedämmende Gebäudehülle und besonders energieeffiziente Bauteile. Die Außenhülle des Gebäudes muss luftdicht sein und das gesamte Gebäude umfassen. Neben der Wand- und Dachdämmung sind spezielle Passivhausfenster, Passiv haustüren und eine Lüftungsanlage wesentliche Merkmale. Ein Passivhaus verbraucht nahezu 90 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Altbau und 75 Prozent weniger als ein durchschnittlicher Neubau. Mit 15 kWh/(m2a) liegt der spezifische Jahresheizwärmebedarf um ein Vielfaches unter dem eines Niedrigenergiehauses. Das Passivhaus ist eine konse- quente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH).
- Muss ein PassivhausBaukonzept, das zwei Grundprinzipien der Passivhausbauweise vereint: Wärmeverluste zu vermeiden und freie Wärmegewinne zu optimieren. Ein Passivhaus besitzt kein konventionelles Heiz- bzw. Klimatisierungssystem. Im Inneren werden vorhandene Energiequellen (z.B. einfallende Sonnenenergie, Körperwärme und Abwärme von Elektrogeräten) zur passiven Erwärmung genutzt. Charakteristisch sind die Ausrichtung großer Fensterfronten nach Süden und ein kompakter Baukörper des Gebäudes. Passivhäuser erreichen hohe Energieeinsparungen durch eine stark wärmedämmende Gebäudehülle und besonders energieeffiziente Bauteile. Die Außenhülle des Gebäudes muss luftdicht sein und das gesamte Gebäude umfassen. Neben der Wand- und Dachdämmung sind spezielle Passivhausfenster, Passiv haustüren und eine Lüftungsanlage wesentliche Merkmale. Ein Passivhaus verbraucht nahezu 90 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Altbau und 75 Prozent weniger als ein durchschnittlicher Neubau. Mit 15 kWh/(m2a) liegt der spezifische Jahresheizwärmebedarf um ein Vielfaches unter dem eines Niedrigenergiehauses. Das Passivhaus ist eine konse- quente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH).
durch das Passivhausinstitut zertifiziert werden oder genügt der Nachweis mit dem Passivhausprojektierungspaket (PHPP)?
Eine Zertifizierung über das Passivhausinstitut ist für die Förderung nicht notwendig. Bei Antragseinreichung muss der Nachweis über das PHPP erbracht werden. Es muss daraus hervorgehen, dass das geplante Gebäude die Werte des Passivhauses erreicht.
- Müssen alle Komponenten (z.B.: Fenster, Lüftungsanlagen u.ä.) vom Passivhausinstitut zertifiziert sein?
Nein, für eine Förderung ist es nicht notwendig eine Zertifizierung der Elemente vorzuweisen. Es ist allerdings empfehlenswert auf ein solches Zertifikat zu achten, da es Auskünfte zur Qualität des Elementes gibt.

